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Im Inneren des tausendjährigen Bergfrieds der Camburg ist Sehenswürdigkeit entstanden Camburg. Im Inneren des mindestens 1 000 Jahre alten Bergfrieds der Camburg ist in diesem Jahr eine einzigartige Sehenswürdigkeit eingebaut worden. Im Auftrag des Stadtrates hat die Firma Bennert aus Hopfgarten damit vermutlich eines der gewagtesten Projekte, die das Gremium seit 1990 beschloss, verwirklicht. Rund drei Wochen vor der offiziellen Einweihung am 10. November, hat Bürgermeister Thomas Moritz am Mittwoch die Stadtratsmitglieder sowie die Freunde des Camburger Heimat- und Geschichtsvereins gewissermaßen zu einer "Generalprobe" in das Wahrzeichen der Stadt eingeladen. Wie der Bürgermeister den Camburgern und Gästen, unter ihnen Kai Fischer als Verantwortlicher der Bennert-Gruppe für das Vorhaben, sowie Künstler, welche die Einbauten gestalteten, erläuterte, ist im Turm eine für Camburg und die Region neuartige Ausstellung zur Geschichte der Stadt installiert worden. Sie gestattet Besuchern Einblicke in die reale Stadtgeschichte, aber auch in die Sagenwelt, die sich um verschwiegene Orte in und um die Stadt spinnen. Dies geschieht mit modernster Kommunikationstechnik wie mit Videofilmen, Beschallung sowie Lichteffekten. Die Ausstellung sei kein Museum, betonte Thomas Moritz. Sie kann und sie soll Besucher jedoch anregen, sich an den Originalschauplätzen, wie der Cyriaksruine, der Stadtkirche oder im Heimatmuseum weitergehend zu informieren. Die Kosten für das Vorhaben werden aus dem touristischen Förderprogramm "Leader plus" gedeckt. Für die Stadt Camburg ein Glücksfall, denn mit der Gestaltung des Turmaufganges entsprechend geltender Sicherheitsstandards, ist auch die Aussichtsplattform, schon immer ein Besuchermagnet, sicher zu erreichen. Die Fachleute rechnen künftig vor allem mit den Radwanderern und den Wassersportlern, die in der Saison in großer Zahl in die Stadt kommen. Von OTZ-Redakteur H.-U. Fischer
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