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--- Ostthüringer Zeitung vom 16.02.2007 --- Zusammen spielen
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Der Auftrag für das Multi-Media-Museumskonzept war nicht unumstritten. Die zusätzlichen Kosten, die Wirkung des Projektes und die Einschränkung der Ausstellungsfläche des Künstlerstammtisches hatten Zweifler auf den Plan gezogen. Ungeachtet dessen haben Stadt, die Firma Bennert und Prof. Bimber an ihrer Idee festgehalten. Gelungen ist eine Weltneuheit, mit der sich die Osterburg und die Stadt schmücken können.
Dementsprechend groß war das Interesse gestern zur Präsentation des Projektes. Dabei ging fast unter, dass das neue Gewölbe mit seiner kleinen Grabsteinsammlung, den Gesteinen samt Pesl-Bildern und den archäologischen Funden ebenfalls der Öffentlichkeit präsentiert wurde. So schön das Gewölbe ist, so sehr ist es aber auch den herkömmlichen und allseits bekannten Ausstellungsformen verbunden. Doch die Welt bietet mehr.
Und dass die Welt gerade in Weida ist, ist vor allem der Beharrlichkeit einer Weidaer Hauptamtsleiterin, den innovativen Gedanken eines Denkmalexperten und der Unnachgiebigkeit eines Universitätsprofessors geschuldet. Die Neugier der ersten Besucher gibt ihnen recht. Doch eins ist klar: Die Besucherzahlen merklich zu erhöhen, wird nur im Zusammenspiel aller musealen, künstlerischen und auch baulich-gestalterischen Leistungen auf der Burg gelingen. Allerdings muss es ein gut abgestimmtes Zusammenspiel sein, damit nichts untergeht.
Von Petra Lowe
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