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Damit der Zustand des Natursteinmauerwerks realistisch beurteilt werden konnte, brachten wir horizontale Erkundungsbohrungen in die Fassaden des Hausmannsturmes ein und untersuchten diese mit unserem Endoskop.
So konnten wir die Schäden offenlegen, die ein bedenkliches Ausmaß besaßen. Die Steinstruktur der äußeren Natursteine war durch die eindringende Feuchtigkeit und dadurch verursachten Frostsprengungen zerstört. Hinter den äußeren Natursteinschichten waren große Spalten zu erkennen, die aus den Abdriftungsbewegungen des Mauerwerks resultierten. In dem Fassadenmauerwerk waren durch diese Lastbeanspruchungen zahlreiche Horizontal- und Vertikalrisse entstanden, die Stärken von bis zu mehreren Zentimetern aufwiesen.
Anhand der von uns angefertigten Auswertung konnte die Sanierung sorgfältig geplant und erfolgreich durchgeführt werden.
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