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Um ein nahtloses Panorama erzeugen zu können, muss zunächst der geometrische Raum des Oktogons zu einem Zylinder umgerechnet werden. In diesem „virtuellen Zylinder“ wird das Panorama aus acht Bildern zusammengesetzt. Die Darstellung erfolgt über acht Beamer, die je ein Bild direkt auf das Turmgemäuer projizieren. Die unterschiedlichen Helligkeiten der Fugen und das ungleichmäßige Profil des Mauerwerks werden durch spezielle Software neu berechnet und für das Bild berücksichtigt. So werden beispielsweise dunklere Flächen heller betrahlt und tiefere Stellen "herangezoomt". Schließlich wird in dem Turm der Konzertkirche Neubrandenburg ein 360° umspannendes Panorama zu sehen sein, das direkt auf das Mauerwerk projiziert wird und, durch einen Sprecher erläutert, die Stadt und Umgebung im 19. Jahrhundert präsentiert.
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